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Fakten über Leksand und Dalarna


Siljan See

Der Siljan ist mit 354 km2 Schwedens sechst größter See. Er liegt in der Mitte eines Kraters, der vor 370 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist. Von einigen erhöhten Punkten ist es immer noch möglich den 40 km breiten Kranz des ursprünglichen Kraters deutlich zu sehen. Die Gegend um den Siljan ist ländlich und weit entfernt von den schwedischen Bevölkerungszentren, dafür aber tief verwurzelt in der schwedischen Tradition. Die Siljanegend war die Heimat der kleinen Grundbesitzer. Hierhin konnten sich in früheren Zeiten die Könige und andere Machthabende wenden, wenn sie bewaffnete Hilfe brauchten und behaupteten konnten, dass die Freiheit und nationale Unabhängigkeit bedroht sei. Traditionelle Einkommmensquellen basierten auf Weideland, Wäldern und Bergbau (die Gegend war im 17. Jahrhundert der weltgrößte Kupferproduzent). Viele Traditionen sind lange bewahrt worden und die Gegend ist bekannt für ihr handwerkliches Können und die Dalarmalarei. Für die Nationalromantiker des 19. Jahrhunderts war die Siljanregion die schwedischste Gegend in Schweden.


Sicht auf den Siljan
Sicht auf den Siljan  
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Leksand

Leksand ist eine Stadt in Dalarna mit ungefähr 16 000 Einwohnern. Der Name ist seit 1318 bekannt und setzt sich aus den Worten “lek” (etwa Spiel oder Paarung) und “sand” zusammen. Er bezieht sich auf die Paarung von Fischen auf dem sandigen Grund des Sees. Die Kirche in Leksand stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Heute zeichnet sich Leksand sowohl durch Kleinindustrie und Firmen als auch durch Sommertourismus aus.


Sicht über Leksand
Sicht über Leksand  
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Das Jedermannsrecht

Das schwedische Gesetzt bietet umfangreiche Rechte was den allgemeinen Zugang zu Land und Wasser betrifft. Es ist praktisch überall erlaubt zu gehen, Rad zu fahren, zu reiten, zu schwimmen, mit unmotorisierten Booten herumzufahren und zu zelten. Voraussetzung ist, dass niemand gestört wird und nichts zerstört wird. Es ist erlaubt wilde Blumen, Beeren, Pilze und anders zu pflücken, oder totes Holz zu sammeln und ein Lagerfeuer zu machen, vorausgesetzt es werden entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Diese Rechte führen die Pflicht mit sich, nichts zu zerstören und keinen Müll zu hinterlassen.

Spezielle Regeln gelten für das Angeln und Jagen. Für das Angel im Siljan, dem Fluss Dalälven und in den vielen kleinen Seen und Bächen, müssen Sie eine Angellizenz für die entsprechende Gegend kaufen. Solche Lizenzen kosten um die 20 Euro pro Woche. Bitte informieren Sie sich über weitere Einzelheiten unter Siljan Tourismus.

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Das Pferd

Das Symbol des Kongresses von 2008 ist das traditionelle Holzpferd der Dalarnaregion. Ursprünglich wurden die bemalten Pferdchen als Spielzeug genutzt. Seit dem 18. Jahrhundert werden sie in der Siljanregion hergestellt und verkauft. Das Pferd steht für eine starke Handwerkstradition und dekorative Kunst in der Region. Auf der Weltausstellung von 1993 in New York wurde das charakteristisch bemalte Pferd als ein Symbol für ganz Schweden gewählt.


Dalarnapferd
Dalarnapferd  
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Rote Häuser

Die Häuser in den zentralen Regionen von Schweden sind häufig in einem charakteristischen Rot gestrichen. Das entscheidende Pigment war ursprünglich ein Nebenprodukt aus dem Abbau und der Verarbeitung von Kupfer in Dalarna. Der Kupferbergbau begann ungefähr zwischen 850 und 1080 n.Chr. Im 17. Jahrhundert trug die Region zu mehr als 60% der Weltkupferproduktion bei. Die Produktion der roten Farbe begann 1616.


Rote Häuser
Rote Häuser  
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Maistangen

Eine Maistange (eine Holzstange dekoriert mit Blättern und Blumen) aufzurichten, ist seit alters her ein verbreiteter Brauch in Nordeuropa, um die Ankunft von Frühling und Sommer zu feiern. In Schweden wurde das Aufstellen der Maistange wahrscheinlich aus Klimagründen ein bisschen weiter nach vorne zur Mittsommerfeier verschoben. (Wohingegen das Freudenfeuer, das woanders zu Mittsommer veranstaltet wurde, auf Ende April zurückverlegt wurde). Der Brauch ein Maistange zu errichten, wurde in Schweden im Mittelalter von Deutschland importiert. Mittsommer ist eines der wichtigsten Feste in Schweden. Die Wurzeln des Brauches liegen wahrscheinlich bereits in der heidnischen Zeit. In der Siljan Region ist die Maistangen- und Mittsommertradition besonders stark ausgeprägt. Die aufgestellten Maistangen bleiben das ganze Jahr über stehen, bis es wieder Zeit wird sie für Mittsommer neu zu dekorieren.


MaistangeMittsommer
Maistange  
Mittsommer  
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Dalarna Malerei

Dalarna Malerei (oder Kürbismalerei) ist eine Form der Bauernkultur, die ihre Blütezeit zwischen dem späten 18. Jahrhundert und Mitte des 19. Jahrhunderts hatte und tiefe Spuren hinterlassen hat. Dies war die Zeit, als Bauern aus Leksand und Rättvik, die sich die Kunst selbst beigebracht haben, die Bauernhöfe in vielen Teilen von Schweden dekoriert haben. Darlana Malerei war verknüpft mit wichtigen Lebensabschnitten. Die Malereien und Erinnerungstafeln wurden für Hochzeiten und hohe Feste des Jahres geschaffen. Beliebte Themen aus der heiligen Schrift wurden als Vorlage genommen, wie dieses Bild, das zeigt wie Jesus Christus in Jerusalem einzieht. Es gibt eine dauerhafte Ausstellung der Dalarna Malerei in Leksands Kulturhaus, welches über die drittgrößte Sammlung von Dalarna Malerei verfügt.


Dalarna Malerei
Dalarna Malerei  
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